Intraokularlinsen
Intraokularlinsen
In einigen Fällen, in denen die Chirurgie mittels der LASIK-Technik nicht angezeigt ist, können zur Lösung des Refraktionsproblems andere Techniken eingesetzt werden.
Die Intraokularlinsen können in die vordere Augenkammer eingelegt werden. Es handelt sich dabei um Linsen mit Befestigung an der Iris oder kammergestützte Linsen (Abbildung 1 und 2), oder in der hinteren Augenkammer oberhalb der Augenlinse, wobei es sich hier um epikapsuläre Linsen handelt (Abbildung 3-4). Oder es wird die Augenlinse durch Phakoemulsifikation entfernt und durch eine in den Kapselsack implantierte Linse ersetzt (Abbildung 5).
Um den Refraktionsdefekt vollständig zu korrigieren und so die Sehschärfe des Patienten zu verbessern, ist es notwendig, zwei Techniken miteinander zu kombinieren, wie z.B. den LASIK mit einem Intraokularlinsenimplantat.
Die Wahl der einen oder anderen Methode hängt von Beurteilungskriterium des Chirurgen und von der speziellen Situation des Patienten ab (Dioptriezahl, Zustand des Auges und Alter.
Heutzutage gibt es dank des technischen Fortschrittes und der umfangreichen Erfahrung der Augenärzte und ihrer Mitarbeiter für die meisten Refraktionsdefekte eine Lösung.
Die Chirurgie mit Intraokularlinsen wird ambulant durchgeführt, d.h. ohne stationäre Aufnahme. Die Anästhesie wird mit Tropfen, also ohne Injektion vorgenommen, und die Wiedererlangung des Sehvermögens beginnt unmittelbar nach dem Eingriff.
| Abbildung 01 Linse in der vorderen Augenkammer zur Korrektur von Myopien. | Abbildung 02 - Linse in der vorderen Augenkammer 24 Stunden nach dem Eingriff. |
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| Abbildung 03 Kontaktlinse neben der Augenlinse zur Korrektur von Myopien. | Abbildung 04 - Linse in der vorderen Augenkammer 24 Stunden nach dem Eingriff. |
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| Abbildung 05 - Einlegung einer faltbaren Linse in den Bindehautsack. | |
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